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Die Symptom-Checkliste SCL-90®-S im Überblick

Titel: SCL-90®-S, Die Symptom-Checkliste mit 90 Items – Standardform – Deutsches Manual.

Autorin: Prof. Dr. habil. Gabriele Helga Franke, Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften, Osterburger Straße 25, 39576 Stendal, Email: gabriele.franke at hs-magdeburg.de.

Verlag: Hogrefe-Verlag GmbH, Göttingen

Erscheinungsjahr: 2013

Materialien: Handanweisung, Fragebogen mit 90 Items, Auswertungsbogen, Auswertungsschablonen, grafisches Auswertungsschema (Profilbogen).

Adressaten: Erwachsene sowie Jugendliche ab zwölf Jahren.

Skalen und Globale Kennwerte: Neun Skalen (AGGR = Aggressivität/ Feindseligkeit, ANGS = Ängstlichkeit, DEPR = Depressivität, PARA = Paranoides Denken, PHOB = Phobische Angst, PSYC = Psychotizismus, SOMA = Somatisierung, UNSI = Unsicherheit im Sozialkontakt, ZWAN = Zwanghaftigkeit) und drei Globale Kennwerte (GSI, PSDI, PST) zur Erfassung der psychischen Belastung innerhalb der vergangenen sieben Tage. Die Berichterstattung sollte die Reihenfolge der neun Skalen anhand der individuellen Belastungen justieren.

Durchführung: Einzeltest durch geschulte Testleiter.

Testdauer: Ohne zeitliche Begrenzung; durchschnittliche Testdauer zehn bis fünfzehn Minuten. Das Besprechen der Instruktion kann eine bis fünf Minuten dauern, je nachdem, ob der Klient, die Klientin, der Patient, die Patientin oder der Proband, die Probandin noch genauere oder redundante Informationen benötigt oder nicht.

Auswertung: Nach der Testung anhand schriftlicher Auswertungsinstruktionen; Transformation der Skalenrohwerte in T-Normwerte.

Normierung: Anhand einer Normstichprobe deutschsprachiger Erwachsener (N=2.025, bevölkerungsrepräsentative Eichstichprobe in sechs Altersgruppen: 16-24, 25-34, 35-44, 45-54, 55-64, ³65 Jahre) können nach Geschlecht und Alter getrennte Normwerte sowie anhand einer Stichprobe von deutschsprachigen Studierenden (N=1.061) nach Geschlecht getrennte Normwerte ermittelt werden.

Objektivität: Die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität ist gewährleistet. Bei Abweichungen von den Durchführungsinstruktionen, geringer Testmotivation und problematischer Testleiter-Testperson-Beziehung ist mit einer Beeinträchtigung der Durchführungsobjektivität zu rechnen.

Reliabilität: Es liegen zufriedenstellende (AGGR) bis gute (PARA, PHOB, PSYC, SOMA, UNSI) und z.T. sehr gute (ZWAN, ANGS, DEPR, GSI) Koeffizienten für die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) vor. Die Test-Retest-Reliabilität der Skalen war befriedend (ANGS, SOMA, AGGR, PSYC) sowie gut (DEPR, ZWAN, PARA, PHOB, UNSI, GSI).

Validität: Es liegen befriedigende bis gute Befunde zur konvergenten, diskriminanten und differentiellen Validität vor.

 

Materialien

SCL-Werbung-09-2014.pdf

FOLIEN-Franke-GH-SCL-90-r-S-DD-18-09-13.pdf

DRUCK-GHF-4-SCL.pdf

 

Laufende Aktualisierung

http://www.testzentrale.de/programm/symptom-checklist-90r-standard.html

 

Weitere Informationen

ghf-Publikationen zur Rehabilitations-psychologie.pdf

scl-2013/Reha-Psych-Werbung-03-14.pdf

scl-2013/PPG-Werbung-05-14.pdf

scl-2013/GB-Forschung-Werbung-04-14.pdf

scl-2013/Auge-Werbung-07-2013.pdf

ghf-Niere-Werbung-10-2010-Version2.pdf

ghf-HIV-Werbung-10-2010.pdf

 

Publikationen

Franke, G.H., Ankerhold, A., Haase, M., Jäger, S., Tögel, C., Ulrich, C. & Frommer, J. (2011). Der Einsatz des Brief Symptom Inventory 18 (BSI-18) bei Psychotherapiepatienten. PPmP, 61, 82-86. scl-2013/GHF-paper-2011].pdf

Franke, G.H., Jäger, S., Morfeld, M., Salewski, C., Reimer, J., Rensing, A., Witzke, O. & Türk, T. (2010). Eignet sich das BSI-18 zur Erfassung der psychischen Belastung von nierentransplantierten Patienten? Zeitschrift für Medizinische Psychologie, 19, 30-37. scl-2013/ZMP_1_2010_Franke_S30-37.pdf

Franke, G.H., Reimer, J., Hessel, A., Philipp, Th. & Heemann, U. (2002) Lebensqualitätsforschung an chronisch Nierenkranken unter besonderer Berücksichtigung der psychischen Belastung. Zeitschrift für Medizinische Psychologie, 11, 113-120. scl-2013/2002-ZMP-Franke-Niere-QoL.pdf