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Kurzbeschreibung:

Symptom Checkliste SCL-90-R von L.R. Derogatis

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Autorin des deutschen Handbuches:
Prof. Dr. habil. Dipl.-Psych. Gabriele Helga Franke, Approbierte Psychologische Psychotherapeutin
Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
Studiengang Rehabilitationspsychologie
Osterburger Strasse 25
39 576 Stendal
e-mail: GHFranke@t-online.de

Verlag des deutschen Handbuches:
Beltz Test GmbH
Göttingen
e-mail: testzentrale@hogrefe.de
Internet: http://www.testzentrale.de

Einsatzbereich: Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene. Das Instrument kann im psychologischen, medizinpsychologischen, psychosozialen, psychotherapeutischen, psychiatrischen und medizinischen Kontext eingesetzt werden.

Das Verfahren: Die SCL-90-R mißt die subjektiv empfundene Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome einer Person innerhalb eines Zeitraumes von sieben Tagen. Damit ergänzt sie in idealer Weise Verfahren zur Messung der zeitlich extrem variablen Befindlichkeit und der zeitlich überdauernden Persönlichkeitsstruktur. Sie bietet eine mehrdimensionale Auswertung mit der Möglichkeit der Meßwiederholung zum Einsatz in Verlaufsuntersuchungen. Die 90 Items der neun Skalen beschreiben die Bereiche Somatisierung, Zwanghaftigkeit, Unsicherheit im Sozialkontakt, Depressivität, Ängstlichkeit, Aggressivität/Feindseligkeit, Phobische Angst, Paranoides Denken und Psychotizismus. Drei Globale Kennwerte geben Auskunft über das Antwortverhalten bei allen Items. Der GSI mißt die grundsätzliche psychische Belastung, der PSDI mißt die Intensität der Antworten und der PST gibt Auskunft über die Anzahl der Symptome, bei denen eine Belastung vorliegt.

Bearbeitungsdauer: Die Durchführungszeit beträgt zehn bis fünfzehn Minuten. Die Erteilung der Instruktionen kann eine bis fünf Minuten dauern, je nachdem, ob der Klient, die Klientin, der Patient, die Patientin oder der Proband, die Probandin noch genauere oder redundante Informationen benötigt oder nicht.

Auswertung: Nach der Testung anhand schriftlicher Auswertungsinstruktionen; Transformation der Skalenrohwerte in T-Normen.

PC-unterstützte Auswertung: Um die Arbeit des Diagnostikers/der Diagnostikerin von einer zeitaufwendigen und mühevollen Auswertung mittels Schablone zu entlasten, wurde ein SCL-90-R Auswertungsprogramm entwickelt. Bei diesem Programm für Windows XP,  Windows 2000 Windows Vista und Windows 7 werden die angekreuzten Antworten vom Testleiter/von der Testleiterin in das Programm eingegeben. Direkt nach Beendigung der Eingabe werden die Ergebnisse auf dem Monitor gezeigt. Es werden Rohwerte und T-transformierte Werte verfügbar gemacht.
e-mail: apparatezentrum@hogrefe.de
Internet: http://rabefra.de/SCL&BSI/index.htm bzw. http://www.hogrefe.de

Normen: Anhand zweier Stichproben von Jugendlichen (n=857, 12-14, 15-17 Jahre) und Erwachsenen (n=2.141, repräsentative Stichprobe, 18-29, 30-39, 40-49, 50-59, 60-69, >=70 Jahre) nach Geschlecht und Alter getrennte Normwerte für Jugendliche und Erwachsene sowie anhand von 800 Studierenden nach Geschlecht getrennte Normwerte für Studierende.

Objektivität: Die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität ist gewährleistet.

Zuverlässigkeit: Gute Koeffizienten für die interne Konsistenz (Cronbachs a) und gute Testwiederholungsreliabilität (Intervall: eine Woche) der Skalen; gute Reliabilität der Skalendifferenz.

Gültigkeit: Befunde zur konvergenten, diskriminanten und differentiellen Validität liegen vor.

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Copyright © 2001 Prof. Dr. habil. Gabriele Helga Franke. Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 24. August 2010